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Kreis lehnt alle Varianten ab

09.03.2007 | HILDBURGHAUSEN - Bezüglich der von Vattenfall geplanten 380 Kilovolt-Stromtrasse durch den Thüringer Wald ist der Landkreis noch nicht in das Raumordnungsverfahren einbezogen. Er rechne Mitte des Jahres damit, erklärte Landrat Thomas Müller im Kreistag.

Da die umstrittene Trasse durch das Gebiet des Landkreises führen soll, sei die Kreisbehörde vom Landesverwaltungsamt lediglich um eine Stellungnahme gebeten worden. „Wir haben uns gegen alle derzeit diskutierten Trassenvarianten ausgesprochen“, erklärte Müller. Damit lehne er den Bau der Leitung von Masserberg über den Bleßberg sowie von Schleusingen nach Eisfeld ebenso ab wie die neuerdings ins Gespräch gebrachte Ostumgehung des Bleßberg und Südumgehung Eisfelds. In der Stellungnahme habe er gefordert, so Müller, neue Trassenvarianten zu prüfen und das Rennsteiggebiet gänzlich zu umgehen. Die Inanspruchnahme von Wald- und Landwirtschaftsflächen müsse auf ein Mindestmaß reduziert werden. (gs)

Quelle Freies Wort

 

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