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Nein zur 380-KV-Trasse durch Rödental

Wird die Leitung wirklich benötigt? Wer zahlt - wer profitiert von der Trasse? Drohen wirklich Engpässe? Macht die Trasse krank? Russischer Atomstrom durch Rödental?

Im Mai 2013 startete die Bürgerinitiative Rödental/Froschgrund erneut eine große Banneraktion im Raum Rödental.


Coburger-Land-Notwendigkeit-Trasse

Wird die Leitung wirklich benötigt? Nein, sie wird nicht benötigt!
Im Gegenteil - Der überdimensionierte Netzausbau in Deutschland gefährdet eine dezentrale und regionale Energiewende.

Die aktuelle Leitungsplanung wird die Energiewende in Deutschland massiv gefährden. Anstatt eine intelligente und dezentrale Energieerzeugung zu fördern und die regionale und kommunale Erzeugung von Wind-, Wasser-, Solar- und Biogas-Energie sowie deren Speicherung voranzutreiben, sollen Stromnetz-Strukturen geschaffen werden, die es den großen Energiekonzernen ermöglichen ihr Monopol mit zentralisierter Stromerzeugung weiter auszubauen und zu missbrauchen. So verwundert es nicht, dass trotz massiver Stromüberkapazitäten und Stromexporten im Jahr 2012 immer wieder die Angst vor einem Blackout geschürt wird um das schmutzige Geschäft mit den Kohlekraftwerken weiter auszubauen. Von der Argumentation, die Trasse diene dem Transport der erneuerbaren Energien aus den Offshore-Windparks im Norden, sind die Netzbetreiber mittlerweile abgewichen, ist es doch offensichtlich, dass auch Atom- und Kohlestrom transportiert werden soll. Die völlig überdimensionierte Leitungsplanung dient letzten Endes hauptsächlich dem Zweck Deutschland zum Stromtransit-Land auszubauen und der Gewinnmaximierung der Energie-Riesen. Für die Netzbetreiber ist es immer ein gutes Geschäft möglichst viele Leitungen zu bauen, trägt doch der Stromkunde allein die Kosten dafür.

  Wissenschaftliches Gutachten zur Notwendigkeit von Prof. Dr. L. Jarass:



Coburger-Land-Profit

Wer zahlt - wer profitiert von der Trasse? Der Stromkunde trägt die Kosten des Netzausbaus. Die großen Stromkonzerne und die Netzbetreiber profitieren von einem überdimensionierten Netzausbau.
Weitere Infos dazu in unserer Rubrik "Wissen" unter "Geht es nur ums Geld?"



Coburger-Land-Engpässe

Drohen wirklich Engpässe? Nein!
Es drohen keine Engpässe. Energiekonzerne und Netzbetreiber schüren Ängste in der Bevölkerung vor einem sogenannten Blackout, um den Wiederstand der Bevölkerung möglichst gering zu halten. Dabei wurde im Jahr 2012 trotz Abschaltung mehrerer Kernkraftwerke ein massiver Stromüberschuss erzielt. Der Energieüberschuss hat sich trotz Atomausstieg verfierfacht.
Weitere Infos dazu in unserer Rubrik "Wissen" unter "Deutsche Steuerzahler finanzieren Export-Boom der Stromkonzerne"



Coburger-Land-Gesundheit
 
Macht die Trasse Krank?
Zahlreiche kritische Studien zeigen ein erhöhtes Krankheitsrisiko, insbesondere jedoch Krebs und Leukämie, in der Nähe von Höchstspannungs-Trassen auf. Als Beispiel seien hier die Studien der Uni Bristol (GB) mit den Erörterungen zu den Themen „ionisierter Feinstaub“ und „erhöhte Schadstoffbelastung“ genannt. Entsprechende Hinweise und Warnungen wurden auch seitens der Weltgesundheitsorganisation und dem Forschungszentrum für Umwelt- und Gesundheit gegeben.
Der Grenzwert für elektromagnetische Felder in Deutschland ist mit 100 Mikrotesla mehr als hundertfach höher als beispielsweise in Schweden, der Schweiz oder Liechtenstein.
Weitere Infos dazu in unserer Rubrik "Wissen".



Coburger-Land-Atomstrom

Russischer Atomstrom durch Rödental? Sehr wahrscheinlich, ja!

Eine neue Stromtrasse mitten durch die Ostsee soll russischen Atomstrom ausgerechnet nach Deutschland transportieren. Diese Option hat die Bundesregierung bereits bestätigt. Das führt den Atomausstieg ad absurdum! Geplant ist eine Stromtrasse, die Atomstrom von der russischen Exklave Kaliningrad über Untersee-Kabel durch die Ostsee nach Deutschland bringt. Ein entsprechender Bericht wurde bereits im Januar 2013 auf umweltinstitut.org veröffentlicht.

 http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/aktionen/hintergrund-stromautobahn-fuer-atomstrom-1076.html


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