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Vorstellung Netzausbauplanung – die Lüge wird fortgesetzt

26.03.2013 | Am 21.03.2013 fand die Vorstellung des Netzentwicklungsplans 2013 in Erfurt statt. Die exzessive Gier der Netzbetreiber nach Trassenneubauten ist ungebrochen, doch die Überraschung auf Seiten der Gegner des Trassenneubaus durch Thüringen und Oberfranken hält sich in Grenzen. So ist man gewohnt, dass seitens der Netzbetreiber und unterstützt durch einen Teil unserer gewählten „Volksvertreter“ Halbwahrheiten und Lügen verbreitet werden, um einen maßlosen und Ressourcen zerstörenden Netzausbau zu betreiben. Nach wie vor wird nur von „grünem Strom“ gesprochen, der vom Norden in die Industriezentren im Süden transportiert werden soll. Dabei musste der Netzbetreiber inzwischen mehrfach bestätigen, dass es um den Transport immenser Überkapazitäten aus den verschiedensten Erzeugungstechnologien geht. So lässt der Strom aus erneuerbaren Energiequellen gemeinsam mit Kohle- und zukünftig auch Atomstrom aus Kaliningrad die Leiterseile brummen! Was muss noch getan werden, um dieser Lüge und diesem unwirtschaftlichen Blödsinn Einhalt zu gebieten? Können wir es uns leisten, nach Stuttgart 21, Hauptstadtflughafen, Elbphilharmonie usw. weitere Milliarden Euro zu verschleudern?

Was können Bürger noch tun, um auf sich aufmerksam zu machen? Entgegen anderen Projekten haben sich die Betroffenen in den hiesigen Verfahren vehement versucht einzubringen, das Ergebnis ist bekannt. Der Planfeststellungsbeschluss steht, die Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht ruht, bis die Leitung steht. Geht´s noch deutlicher? Auch die HGÜ-Leitung von Bad Lauchstädt nach Meitingen ist mitnichten vom Tisch, wie einige Unionspolitiker noch vor kurzem verkündeten. Vielleicht bemerken auch diese Landes- und Bundespolitiker dadurch, welche Taktik die Netzbetreiber verfolgen.


Nach wie vor gilt unser Appell an die Entscheidungsträger und die Genehmigungsbehörden: Schluss mit den Trassenwahnsinn, handelt endlich nach dem Motto „soviel wie nötig“ statt „soviel wie möglich“!

Wie in jedem Jahr findet auch in diesem Jahr der Ostermarsch gegen den Freileitungsneubau statt, diesmal in Weißenbrunn. Weitere Einzelheiten dazu finden Sie unter www.achtung-hochspannung.de.


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