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Presseinformation der Interessengemeinschaft „Achtung Hochspannung“

03.05.2011 | Erörterungstermin 380 –KV-Leitung vom 02.05.2011 - Notwendigkeit des Freileitungsneubaus nicht geklärt

Der erste Erörterungstermin im Zuge des Planfeststellungsverfahrens zur 380-kV-Leitung von Vieselbach nach Altenfeld begann mit einer Mahnwache betroffener Bürger und Kommunalpolitiker aus dem Planungsbereich.

Die Anhörung verlief, wie bereits zahlreiche vorherige Veranstaltungen, in einer sachlichen Atmosphäre. Prof. Jarass legte vor Vertretern des Thür. Landesverwaltungsamtes und des Vorhabensträgers seine Argumente dar, die belegen, dass der Transport von regenerativen Energien aus dem Norden Deutschlands mittelfristig durch Netzoptimierung bzw. Netzverstärkung möglich ist, langfristig sind technische Alternativen wie die Hochspannungsgleichstromübertragung unerlässlich.

Umso überraschter waren alle Beteiligten, als durch die 50Hertz Transmission GmbH (50HzT) bekanntgegeben wurde, dass im Bereich der vorhandenen Leitung Remptendorf – Redwitz 600 m Hochtemperaturseile im Einsatz sind und ein Pseudo-Temperaturmonitoring (keine Messung der Temperatur sondern Zugrundelegung von Wetterdaten) realisiert wird.

Wasser auf die Mühlen der Gegner des Freileitungsneubaus! Während bisher permanent bestritten wurde, dass eine Umrüstung einer Freileitung unter Betrieb möglich sei, wird das nun durch 50HzT selbst bestätigt. Eine Überraschung für alle Beteiligten einschl. der Genehmigungsbehörde. Was den Anwalt der Betroffenen, Herrn Dr. Neumeier dazu veranlasste, den Abbruch der Erörterungstermine zu beantragen. Da wurde durch die Genehmigungsbehörde vorläufig abgelehnt.

Durch 50HzT sollen nun die bisher vorenthaltenen Lastflussdaten aus dem Versorgungsgebiet von 50HzT unter dem Vorbehalt der Vertraulichkeit an Prof. Jarass übergeben werden, damit die konkrete Prüfung des Einsatzes technischer Alternativen belegt werden kann.

Durch Vertreter der IG „Achtung Hochspannung“ wurde auf die Ungeheuerlichkeit hingewiesen, im Rahmen der Erörterungstermine Informationen zu geben, die bisher keinem der Beteiligten zur Verfügung standen. Die Glaubwürdigkeit von 50HzT wird dadurch erheblich beschädigt. An die Vertreter des Thür. Landesverwaltungsamt wurde appelliert, die Sachlage gründlich und objektiv zu prüfen, um ein Bauwerk zu verhindern, dessen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit nicht gegeben ist.


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