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Höchstspannungsleitung als Nachbar unerwünscht

06.03.2007 | Bürgergespräch  Weiter heftige Ablehnung des Eon-Projektes in Sonnefelder Ortsteilen.

Neuses am Brand - Große Sorgen machen sich die Bürger der beiden Sonnefelder Gemeindeteile Neuses und Weischau, wenn es um den Bau einer 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitung durch den Landkreis Coburg geht.

Beim „Bürgergespräch“ ging Bürgermeister Rainer Marr auf den Verfahrensstand für das wohl zur Zeit meist besprochene Thema ein: Die Linienführung würde nach Stand der Dinge an beiden Gemeindeteilen in unmittelbarer Nähe vorbei führen und damit berechtigte Bürgerinteressen negativ berühren.

In der Diskussion machten die Bürger keinen Hehl aus ihrer ablehnenden Haltung für das Projekt, dessen Auswirkungen keinesfalls positiv eingeschätzt werden. Die Zusage des Bürgermeisters: Die geäußerten Bedenken werden von der Verwaltung aufgegriffen, unterstützt und an geeigneter Stelle vorgetragen.

Ordnung bei HausnummernAls sinnvoll wurde im wiederholten Anlauf die Einführung von Straßenbezeichnungen und fortlaufender Hausnummern anstelle der jetzt durcheinander gewürfelten Hausbezeichnungen erachtet. Sie seien nicht zuletzt für notwendige Post- und Paketsendungen sowie Rettungsdienstfahrten von Vorteil, argumentierten sogar die Einwohner. Bürgermeister Marr sagte die Unterstützung der Gemeinde bei der Suche und Vergabe erforderlicher Straßennamen zu.

Das gleiche Ordnungssystem werde auch in allen noch nicht erfassten (kleineren) Ortsteilen einzuführen. Angesprochen wurde die Einleitung von Fremdkörpern in das Neuseser Abwassersystem. Sie führten in letzter Zeit wiederholt zu Problemen in der Pumpstation bis hin zum zeitweiligen Ausfall der Anlage.

Quelle Coburger Tageblatt vom  06.03.2007

 

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