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Energieriese Vattenfall entschuldigt sich

31.03.2010 | Die Vattenfall-Tochter 50 Hertz kündigt Konsequenzen gegen Mitarbeiter an, die Anwohner der geplanten Trasse mit Enteignung gedroht haben sollen. Der Geschäftsführer Wolfgang Neldner entschuldigte sich gestern auf einer TA-Veranstaltung bei Betroffenen.

Langewiesen. Man werde gegen entsprechende Personen juristisch vorgehen, kündigte Neldner gestern in Langewiesen an. Es sei eine Frechheit, wenn Mitarbeiter ohne zu fragen fremde Grundstücke betreten und Druck auf deren Besitzer ausüben würden. "Wenn so etwas nochmals vorkommt, werden wir umgehend rechtlich dagegen vorgehen", so Neldner. Er betonte jedoch, dass es sich nicht um Personal seiner Firma handele, sondern um Subunternehmer.
Diese sollen im letzten Jahr verstärkt Südthüringen aufgesucht haben, auf deren Grundstücke Strommasten für die geplante Trasse errichtet werden sollten. Den Betroffenen sei mit Enteignung gedroht worden, wenn sie nicht zustimmen würden. Das berichtete gestern auf der von unserer Zeitung organisierten Podiumsdiskussion eine Mitarbeiterin der Stadt Großbreitenbach. Mehrere Gäste bestätigten diese Praxis.

An der geplanten Starkstromtrasse führe kein Weg vorbei, erklärte Neldner. Schon heute komme es zu Engpässen bei der Einspeisung von erneuerbaren Energien in die Höchstspannungsleitungen. Das bestätigte Detlef Reuter von der Erfurter Industrie- und Handelskammer. Die Landtagsabgeordneten Petra Enders
(Linke) und Dirk Adams (Grüne) sowie Vertreter der Bürgerinitiative widersprachen. Das Projekt sei weder kurz- noch langfristig notwendig. Mit neuen Technologien könne man die bestehenden Netze optimieren.

Quelle Thüringer Allgemeine vom 31.03.2010


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