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Thüringer CDU setzt auf gesplittete Starkstromtrasse

16.03.2010 | Erfurt - Bei der umstrittenen Starkstromleitung durch den Thüringer Wald setzt die CDU auf eine gesplittete Trassenführung, um die Umwelteingriffe zu minimieren. Bei einer Aufteilung auf zwei Trassen könnten die kleineren, 30 Meter hohen, Masten verwendet werden, sagte der energiepolitische Sprecher Henry Worm am Dienstag in Erfurt.

Andernfalls stünden mehr als 80 Meter hohe Masten im Wald. Außerdem sei es möglich, einen Großteil der bereits bestehenden Trasse über Schleusingen zu nutzen. Die Chancen, den Bau der Leitung zu verhindern, wie von der Opposition gefordert, sieht Worm bei Null.

Die Starkstromleitung, die laut Planung vor allem den Strom der Windparks an der Ostsee nach Süddeutschland bringen soll, könnte im Umspannwerk Altenfeld aufgesplittet werden. Von dort sei sowohl die bestehende Leitung zu bedienen als auch die neue Trasse über Goldisthal und Friedrichshöhe nach Bayern. «Dies würde die notwendigen Belastungen und Eingriffe auf ein weitaus verträglicheres Maß reduzieren», sagte Worm.

Zur Vorsicht riet der Abgeordnete mit Blick auf einen Tunnel unter der Kammlage des Thüringer Waldes, was aus Tourismusgründen gefordert wird. Zum einen bedauerte er, dass sich der Betreiber Vattenfall in dieser Frage «sehr zugeknöpft gibt und diese Variante aus Kostengründen auszuschließen versucht». Allerdings bedeute ein Tunnel keineswegs, das darüber Gras wachse. Vielmehr würde eine große Betonfläche geschaffen, um die unterirdische Trasse zu schützen. «Das wäre meines Erachtens ein viel größerer Eingriff in die Natur als Masten.» (dpa)

Quelle Freies Wort vom 16.03.2010


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