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380 kV-Leitung verhinderbar? – zum Leserbrief von Andreas Beyersdorf

10.02.2009 | Presseinformation der Interessengemeinschaft „Achtung Hochspannung“

Nun haben wir es, die Leitung ist für die zukünftige Stromversorgung unverzichtbar und der Widerstand dagegen sollte aufgegeben werden.

Schade, dass unsere Argumentation noch nicht bei allen angekommen ist. Inzwischen sind die Mitglieder der unter der IG „Achtung Hochspannung“ organisierten Bürgerinitiativen durch ihre intensive Beschäftigung mit der Materie vertraut mit vielen Details. Und deshalb noch einmal einige Argumente, die für die Fortsetzung des Widerstands sprechen:

1. Wir sind nicht gegen regenerative Energien, sondern gegen Vorhaben, die zugunsten der Verbraucher und der Umwelt wesentlich kostengünstiger zu realisieren sind.

2. Durch den Einsatz alternativer Technologien (Leitungsmonitoring, Hochtemperaturseile) ist der Transport regenerativer Energien mittelfristig gewährleistet.

3. Gemäß der aktuellen Gesetzgebung fordern wir: Leitungsoptimierung vor Leitungsumbau vor Leitungsneubau!

4. Wirtschaftlicher Ausbau der Stromnetze, d.h. Prüfung der Zumutbarkeit von Investitionen, z.B. durch die Auslegung der Leitungskapazität für Windstrom nach Grenznutzen (Entschädigung der Windmüller bei Windspitzen, die nur wenige Stunden im Jahr anfallen).

5. Der Endausbau des Transeuropäischen Höchstspannungssystems kann zukünftig nur durch neue Technologien (Overlay-Netze auf Hochspannungsgleichstromübertragungsbasis) erfolgen. Alle herkömmlichen Netze sind dazu nicht geeignet.

Die Glaubwürdigkeit Vattenfalls hat sich in der Vergangenheit in Luft aufgelöst, nachdem successive zugegeben werden musste, dass die Freileitung nicht vordergründig dem Transport regenerativer Energien, sondern dem Handel mit Energie dient, die teilweise sogar aus östlichen Ländern importiert wird.

Bisher gab es den sachlichen Dialog ausschließlich von Seiten der Trassengegner, zugunsten des Vorhabens wurden bisher nur gesetzliche und politische Gründe angeführt.

Für die, die sich intensiver mit der Problematik beschäftigen möchten, gibt es am 05.03.2009 ab 19:00 Uhr die Möglichkeit, eine Veranstaltung im Dorfsaal des OT Behringen der Gemeinde Ilmtal wahrzunehmen, im Zuge derer Proj. Jarass den aktuellen Stand der Problematik darlegen und diskutieren wird.


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