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Mit keinem Satz eingegangen auf die Wolfsberggemeinde

23.12.2008 | Regionalplanung in der Kritik / Räte halten an Forderungen fest - Wolfsberggemeinde – Die Stellungnahme zum überarbeiteten Entwurf des Regionalplanes Mittelthüringen stand ganz oben auf der Tagesordnung der jüngsten öffentlichen Sitzung des Gemeinderates der Wolfsberggemeinde und sorgte für einen Hagel Kritik von allen Seiten.

Bürgermeister Juchheim kritisierte vor allem, unterstützt von Sachgebietsleiter Günther Bartnik, dass der Entwurf vor seiner Wiedervorlage nicht mehr in den Beratungsgremien vorgelegen habe und der südliche Ilmkreis zu kurz kommt. Da in dieser „bearbeiteten“ Fassung auf die berechtigten Forderungen der Wolfsberggemeinde „mit keinem Wort eingegangen“ wurde, wurde von der Regionalplanung verlangt, diese Forderungen zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gemeinde weiterhin einzuarbeiten.

Dazu kommen neue Forderungen: Zur Gestaltung der „ImPuls-Region“ Erfurt-Weimar-Jena muss Ilmenau mit aufgenommen werden. Beim Thema „Hochwasserschutz“ sollen neben Unstrut und Lossa die langjährigen Forderungen der Städte und Gemeinden der Region Gräfinau-Angstedt bis Stadtilm aufgenommen werden, um beim Zusammenlauf von Wohlrose und Ilm aktiven Hochwasserschutz zu installieren.

Zum Straßennetz sei es für die Gemeinde nicht hinnehmbar, dass die B 90 neu vorrangig vor allen Straßenbaumaßnahmen eingereiht wird. Wolfsberg verlangt in diesem Zusammenhang, dass die B 88 neu von der Anschlussstelle 13 der A 71 gleichrangig mit der B 90 Eingang findet und pocht auf bestehende Verträge der Thüringer Landesregierung mit den Landratsämtern.

Beim Thema Bildungseinrichtungen erwarten die Gemeinderäte, dass die gewachsenen und bewährten Einzugsbereiche der Grund- und Regelschulen erhalten.

Unter dem Punkt „Räume mit besonderen Entwicklungsaufgaben“ riefen die Gemeinderäte den Regionalplanern ins Gedächtnis, dass „zur Minderung der Belastung der Bevölkerung und der betroffenen Flächen, insbesondere der ICE-Strecke mit Überholbahnhof, Neuanbindung A 71 mit Anschlussstelle Ilmenau-Ost, der neu zu errichtenden 380 kV-Leitung, der Kreiskompostieranlage sowie der Sortier- und Verladestation der Kreismülldeponie besondere Unterstützung gewährt“ werde.

Bürgermeister Juchheim kündigte dabei auch ein Gespräch mit dem Präsidenten der Regionalplanungsgemeinschaft, mit Landrat Kaufhold, an, „damit unsere Stellungnahme nicht vergessen wird.“ dol

Quelle Freies Wort vom 23.12.2008


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