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Anhörung im Bundestag – IG sieht sich in ihrer Position gestärkt

16.12.2008 | Pressemitteilung Am 15.12.2008 fand eine dreistündige Anhörung zur geplanten Beschleunigung der Genehmigungsverfahren von Höchstspannungsleitungen im Deutschen Bundestag in Berlin statt. Die Anhörung kam auf Initiative der Linken und der Grünen zustande. Neben Vertretern unter anderem der Bundesnetzagentur, der DENA, Vattenfalls, Verbänden der Windkraft und der Energiewirtschaft sowie Vertretern der Wirtschaft war auch Prof. Jarass als Sachverständiger angehört worden.


In der sehr sachlich und straff geführten Veranstaltung wurden die Standpunkte der einzelnen Sachverständigen abgefragt.

Im Zuge der Veranstaltung erfolgte die Erörterung verschiedener Technologien zum Stromtransport, wobei Prof. Jarass nach wie vor die Notwendigkeit einer neuen Freileitung negierte. Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Zumutbarkeit sollte die Ertüchtigung vorhandener Trassen durch neue Technologien wie Leitungsmonitoring und Hochtemperaturseile vorgenommen werden, die zu einer Reduzierung der Investitionskosten um bis zu 80 % führen können. Für die Überleitung der regenerativen Energien im Endausbau sind neue Overlay-Netze auf Gleichstrombasis unverzichtbar. Er sieht sich in seiner Auffassung durch Inhalte des seitens der Landesregierung Thüringen beauftragten Gutachtens bestätigt.

Verwunderung löste die Tatsache aus, dass Deutschland Technologien zum Stromtransport exportiert, ohne diese im eigenen Land anzuwenden.

Klar wurde die Aussage getroffen, dass die Leitung neben dem Transport regenerativer Energien vornehmlich dem Stromtransport aus herkömmlichen Energiequellen, unter anderem aus Kern- und Kohlekraftwerken dienen wird.

Wir hoffen, dass die hartnäckige Bitt-Attacke Herrn Neldners von der Vattenfall Europe Transmission GmbH, der augenscheinlich unter sehr hohem Druck steht, an die Bundesregierung nicht die sachliche Wertung aller vorgebrachten Argumente verhindert.

IG Achtung Hochspannung


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