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Trassengegner fordern erneute Anhörung

27.11.2007 | ILMKREIS (gs). Die Gegner der Hochspannungstrasse quer durch Thüringen und Oberfranken haben zwei Teilerfolge erreicht. Das Jarras-Gutachten hat nachgewiesen, dass die 380 kV-Leitung nicht notwendig ist und der Landtag hat sich mit der Studie beschäftigt. Aber: Vom Tisch ist die Trasse nicht.Nach dem Gutachten ist vor dem Gutachten, so ließe sich der gegenwärtige Stand der Stromdinge kurz zusammenfassen. Dass die CDU-Landtagsfraktion jüngst beschlossen hat, nun eine weitere Studie in Auftrag geben zu lassen, löste bei den in der Interessengemeinschaft "Achtung Hochspannung" zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen mehr als nur Kopfschütteln aus. Bei der jüngsten Zusammenkunft in Großbreitenbach konnte man sich zwar über die wissenschaftliche Bestätigung der Überflüssigkeit des geplanten Leitungsbaus einerseits freuen, andererseits herrschte Unverständnis, dass die CDU offenkundig die Kompetenz der Autoren des Gutachtens in Frage stellt. Durch die Initiative von Bürgern und Kommunen habe man der Thüringer Landesregierung eine hochwertige Argumentation in die Hände gegeben, so IG-Vertreter. Zumal bei einer Anerkennung der Ergebnisse nicht einmal Gesichtsverlust gedroht hätte, schließlich hatten sich auch CDU- und in Bayern CSU-geführte Städte, Gemeinden und Landkreise an der Finanzierung der Studie beteiligt. Zudem hatten im Südthüringer Raum auch CDU-Politiker Bedenken zur Trasse angemeldet. Für besonderen Unmut und Empörung sorgte, dass die neue Studie risikolos für die Auftraggeber aus Steuermitteln finanziert wird.

Eine solche Verschwendung müsse verhindert werden, so eine Forderung beim jüngsten IG-Treffen. Eine andere, letztlich daraus folgende - man will eine erneute Anhörung im Thüringer Landtag erreichen.

Quelle Thüringer Allgemeine vom 27.11.2007



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