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ZWISCHEN ALTENFELD UND REDWITZ

22.02.2007 | Thüringer CDU stellt 380-Kilovolt-Stromleitung in Frage

ERFURT/REDWITZ - Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag stellt die energiewirtschaftliche Notwendigkeit der umstrittenen 380-Kilovolt-Stromleitung zwischen Altenfeld in Thüringen und Redwitz an der Rodach (Kreis Lichtenfels) zur Debatte. Das teilte der Pressesprecher der Fraktion, Karl-Eckhard Hahn, mit.

Das Landesparlament wird in seiner nächsten Plenarsitzung über das Projekt der Energieversorger Vattenfall und E.ON debattieren. Der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Christian Carius, erinnerte daran, dass die Notwendigkeit der Leitung vor allem mit dem Ausbau der Offshore-Windenergieanlagen an der Küste und der Verteilung des dort erzeugten Stroms begründet worden sei. „Ob dieser Ausbau überhaupt im geplanten Umfang stattfindet, ist fraglich.

Ganz sicher gibt es erhebliche Verzögerungen. Wir wollen wissen, was daraus folgt", sagte der Energiepolitiker. Im Raum Coburg sowie in Südthüringen kämpfen Bürgerinitiativen gegen den Bau der 380-kV-Leitung. Der Kreistag Coburg hat sich bereits gegen das Neubauprojekt ausgesprochen.

Quelle Neue Presse Coburg vom 22.02.2007

 

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