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Althaus: Langfristig keine Stromleitung über den Rennsteig

19.09.2007 | Erfurt - Der Kamm des Rennsteigs soll nach einer Forderung des Thüringer Ministerpräsidenten Dieter
Althaus (CDU) langfristig von allen Überlandleitungen befreit werden. Dies gelte auch für die umstrittene
Starkstromleitung durch den Thüringer Wald, die Vattenfall zurzeit plane.
«Wir werden das bei der Planfeststellung einfordern», sagte Althaus am Mittwoch in einem Gespräch mit
der Deutschen-Presseagentur dpa. Voraussetzung sei, dass in den kommenden Jahren die technischen
Voraussetzungen für eine Bergtrasse unter der Erde geschaffen werden. «Zur Zeit gibt es dafür nur
theoretische Lösungen.»
An der 380-kV-Leitung durch den Thüringer Wald führt nach Ansicht von Althaus kein Weg vorbei. Der
von den geplanten Windkraftanlagen vor der Ostseeküste produzierte Strom müsse in Richtung Süden
transportiert werden. «Diese Verstärkung der erneuerbaren Energien ist eines der Klimaschutzziele.» Sie
dürften allerdings nicht auf Kosten des Umweltschutzes umgesetzt werden.
Bislang liegt nach Angaben von Althaus noch keine ausgereifte Technik vor für eine Bergtrasse unter der
Erde. «Zur Zeit gibt es dafür nur theoretische Lösungen.» Die Technische Universität Ilmenau sei jedoch
an diesem Thema dran. Eine solche Technik könnte in ein bis zwei Jahren praxistauglich sein und
europaweit vermarktet werden.
Da die erste Durchleitung bereits 2009 garantiert werden soll, könnte Vattenfall in einem ersten Schritt
eine Hochspannungsleitung bauen. In einer zweiten Stufe müsste diese jedoch verschwinden, ebenso wie
die bereits existierende Eon-Trasse über den Rennsteig.

Quelle Freies Wort vom 19.09.2007



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