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Biedefeld: Erdkabel ist möglich

20.09.2007 | Susann Biedefeld, energiepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, lehnt die geplante380-kV-Hochstromleitung zwischen Altenfeld in Thüringen und Redwitz an der Rodach in Bayern nichtgrundsätzlich ab. Allerdings schränkte die Abgeordnete bei der Klausurtagung ihrer Fraktion in Schneybei Lichtenfels ein, dass die bayerische SPD auf ein transparentes Verfahren bestehe. Dies bedeute, dieEnergiekonzerne E.ON und Vattenfall müssten darlegen, warum diese Leitung in dieser Größenordnungnotwendig ist, sagte Biedefeld.Die beiden Unternehmen begründen den geplanten Neubau der Stromleitung durch den Thüringer Waldund das Coburger Land nach Redwitz an der Rodach mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Esverpflichte die Netzbetreiber, an der Küste mit Windkraft erzeugte Energie ins Inland zu leiten.
Umweltverbände und Bürgerinitiativen zweifeln an, dass dafür eine neue Stromleitung benötigt wird. Das
EEG sei nur vorgeschoben, denn es gehe auch um den Transport von Atomstrom. Das weisen E.ON und
Vattenfall jedoch zurück.
Die SPD-Landtagsfraktion fordert nach den Worten Susann Biedefelds, die Notwendigkeit der Leitung
grundsätzlich zu überprüfen und Alternativen wie eine Erdverkabelung aufzuzeigen. Diese sei technisch
möglich und erprobt und würde die Energiekonzerne finanziell nicht überfordern.
Die Klima- und Energiepolitik war ein Schwerpunkt der Herbstklausur der SPD-Landtagsfraktion in
Schney. wb

Quelle Neue Coburger Presse vom 20.09.2007



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