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PODIUMSDISKUSSION THÜRINGEN UNTER HOCHSPANNUNG - Betroffenheit und Ablehnung"

23.01.2007 | ILMENAU – Die mächtige Falttür in der Mensa der TU musste Montagabend schon weit vor Beginn der Podiumsdiskussion geöffnet werden. Über 270 Vertreter von Bürgerinitiativen, Kommunalpolitiker und Landtagsabgeordnete aus ganz Südthüringen waren gekommen, um die Diskussion zum Thema „Thüringen unter Hochspannung“ zum geplanten Bau der 380 KV-Süd-West-Kuppelleitung zu erleben – oder mitzugestalten.
Eingeladen hatten dazu Freies Wort und Bündnis 90/Die Grünen, die von ihrem Energiepolitischen Sprecher im Bundestag, Hans-Josef Fell, vertreten wurden. Anwesend waren Wolfgang Neldner, Geschäftsführer von Vattenvall Europe Transmission, Ralf Bischof, Chef des Bundesverbandes Windenergie, der Energietransport-Experte Professor Heinrich Brakelmann sowie Landrat Benno Kaufhold.

Wolfgang Neldner nannte das Problem beim Namen: „Überall, wo eine Hochspannungstrasse gebaut werden soll, herrscht Betroffenheit und Ablehnung.“ Momentan seien die Leitungen zu 95 Prozent ausgelastet. Vattenfall Transmission habe den Auftrag, für das Gleichgewicht von Energieproduktion und Verbrauch zu sorgen. Der Anteil regenerativer Energie steige bis 2020 auf 20 Prozent, diese Energie zu verteilen sei gesetzlich verankert. Das wollten die Anwesenden so nicht stehen lassen. Fell sprach sich für Aufhebung der Gebietsmonopole auf, Fragen zum Leitungsnetz, dessen Ausbau und mögliche Verlegungsarten beantwortete Heinrich Brakelmann. Auch wenn letztendlich alle Podiumsteilnehmer gestern Abend nicht vom Geld sprechen wollten, so ging es letztendlich doch darum. (vp)

Die Diskussion dauerte bei Radaktionsschluss an.

Thüringen unter Hochspannung: Über 270 Südthüringer nahmen Montagabend an der Diskussion teil.
Quelle Freies Wort vom 23.01.2007

 

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