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Raumordnungsverfahren gestartet

23.08.2007 | BAYREUTH/REDWITZ - Die Regierung von Oberfranken hat das Raumordnungsverfahren für den Bau
einer neuen 380-kV-Leitung von der bayerisch-thüringischen Landesgrenze bis nach Redwitz a.d. Rodach
eingeleitet.
Die Stromnetzbetreiber E.ON Netz GmbH und Vattenfall Europe Transmission begründen den
beabsichtigten Leitungsbau mit der Notwendigkeit, in Nord- und Ostdeutschland erzeugten Windstrom
großräumig nach Süden abzutransportieren und dem Erhalt von Netzstabilität und Versorgungssicherheit.
Die Regierung hat auf Antrag der E.ON Netz GmbH für den oberfränkischen Trassenabschnitt ein
Raumordnungsverfahren eingeleitet. Das Verfahren hat den Zweck festzustellen, inwieweit der geplante
Leitungsneubau mit den Erfordernissen der Raumordnung und Landesplanung vereinbar ist. Dabei werden
die Auswirkungen des Vorhabens auf alle raumordnerisch wichtigen Aspekte wie z. B. Immissionsschutz,
Stadtentwicklung, Natur und Landschaft, Wasser, Verkehr untersucht und bewertet. Das
Raumordnungsverfahren schließt mit einer landesplanerischen Beurteilung ab.
Als öffentliche und sonstige Planungsträger werden u.a. die betroffenen Gemeinden, die Landratsämter
Coburg und Lichtenfels, die Naturschutzverbände sowie sonstige Fachstellen gehört. Projektunterlagen
werden in den Gemeinden öffentlich ausgelegt.

Quelle Neue Presse Coburg vom 23.08.2007

 

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