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Geld ist da

17.08.2007 | Der Widerstand gegen die geplante 380-kV-Starkstromleitung wächst. Elleben hat bereits seinen Anteil für das Gutachten zusammen.

GÜGLEBEN (wdb). "Es ist geschafft!" Nicht ohne Stolz verkündet Bürgermeister Rudolf Neubig im Gemeinderat, dass Elleben sein Ziel erreicht hat. Die Gemeinde sammelte unter den Einwohnern, Vereinen und Verbänden die geplanten 2000 Euro und kann damit ihren Anteil für das Erstellen einer unabhängigen Studie zur umstrittenen 380-kV-Trasse beisteuern.

Das Honorar für das Gutachten, das die Notwendigkeit der vom Energiekonzern Vattenfall geplanten Starkstromleitung untersuchen soll, beläuft sich auf etwa 58 000 Euro.

Nachdem in den zurückliegenden Wochen die Finanzierung auf der Kippe stand, sei das Geld für das Gutachten inzwischen zusammen. Demzufolge sei auch der Auftrag für das Papier ausgelöst worden, hieß es von seilen der Trassengegner.

Neben Erfurt hatten sich zahlreiche weitere Städte und Gemeinden, Einzelpersonen und Landkreise aus Thüringen und Franken an der Spendenaktion beteiligt.

Doch dies war nicht der einzige Tagesordnungspunkt zur Gemeinderatssitzung im Bürgerhaus von Gügleben, bei dem es um die Zukunft der Region ging. Bürgermeister Neubig informierte außerdem über den "Entwurf der Fortschreibung des regionalen Raumordnungsplanes Mittelthüringen".
Dieser liegt derzeit in der Gemeinde vor. Bis zum 24. September dauert nun die so genannte Anhörungsfrist, in der Bürger und Gemeinde die Gelegenheit haben, ihre Meinungen dazu schriftlich zu äußern.

Quelle Thüringer Allgemeine vom 17.08.2007

 

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