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Coburger kämpfen gegen Stromleitung

30.06.2007 | GROSSBREITENBACH/COBURG – Der Druck gegen die Pläne einer Starkstromtrasse durch den Thüringer Wald wächst. Mehrere Landkreise und Gemeinden wollen ein Gegen-Gutachten in Auftrag geben, mit dem die Notwendigkeit der Leitung geprüft werden soll, sagte die Bürgermeisterin von Großbreitenbach im Ilm-Kreis, Petra Enders, am Freitag. Die Expertise soll Professor Lorenz Jarass von der Fachhochschule Wiesbaden erstellen. Für die Kosten von 58 000 Euro gebe es Finanzzusagen von etwa 30 Kommunen, darunter vom Landkreis Coburg sowie den Gemeinden Weidhausen, Sonnefeld, Ebersdorf, Dörfles-Esbach und Rödental. Zudem will Großbreitenbach in der kommenden Woche Klage beim Thüringer Verwaltungsgericht gegen den Ausbau einreichen.

Für die Trasse mit ihren bis zu 70 Meter hohen Masten müsste eine hundert Meter breite Schneise von Erfurt über den Mittelgebirgskamm bei Masserberg bis in das Umspannwerk Redwitz an der Rodach (Kreis Lichtenfels) geschlagen werden. Damit soll der Strom aus geplanten Windkraftparks in der Ostsee in Richtung Süden fließen. Die Kommunen befürchten jedoch erhebliche Zerstörungen der Natur und damit Einschnitte im Tourismus. Sie halten zudem die Notwendigkeit der Leitung für nicht gegeben. Dpa

Quelle Neue Presse Coburg vom 30.06.2007 

 

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