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Gutachten gegen neue 380-kV-Trasse - Belastung ist schon hoch genug

20.06.2007 | Die Gemeinde Weidhausen kämpft mit allen Mitteln gegen den Neubau einer 380-kV-Stromleitung. WEIDHAUSEN - Bei der Gemeinderatssitzung am Montagabend betonte Bürgermeister Werner Platsch, dass Weidhausen ohnehin schon über Gebühr mit an Masten geführten Leitungen „gesegnet" sei. Eine weitere Leitungstrasse würde die Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde stark beschneiden.
Platsch wie auch 2. Bürgermeister Harry Ritter (FB), der gleichzeitig Mitinitiator einer Bürgerinitiative gegen das Projekt der Energieversorger E.ON und Vattenfall ist, befürworteten daher, dass sich die Gemeinde mit 2000 Euro an der Erstellung eines Gegengutachtens zu der Expertise der Befürworter beteiligt. Von der neuen Leitung wären 19 Kommunen, davon der überwiegende Teil in Thüringen, betroffen. Alle steuern für das Gegengutachten den gleichen Anteil bei.

Bürgermeister und Gemeinderat waren sich einig, dass die Aufrüstung der bestehenden Leitung zwischen Marktgraitz und Redwitz die bessere Alternative sei. Im von den Energieversorgern in Auftrag gegebenen Gutachten, sei diese Möglichkeit überhaupt nicht berücksichtigt. Ritter berichtete, dass die politischen Ebenen in Thüringen in der Frage gespalten seien. Während die Landesregierung die Höchstspannungsleitung befürworte, seien sämtliche betroffenen Kommunen dagegen.

Quelle Neue Presse Coburg vom 20.06.2007

 

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