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Kommt eine zweite Hochspannungsleitung?

22.06.2007 | Bürgermeister Rainer Marr zählt 1 und 1 zusammen, aber das Ergebnis gefällt ihm nicht / Haushalt

Muss der Landkreis Coburg neben der geplanten 380-kV-Leitung, für die derzeit das Raumordnungsverfahren läuft und deren Trasse noch nicht feststeht, noch mit einer weiteren rechnen? Diese Frage beschäftigte Bürgermeister Rainer Marr bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates am Mittwoch.

SONNEFELD Sonnefelds Gemeindeoberhaupt war bei der kürzlich im Landtag zu Erfurt stattgefunden Anhörung zugegen. Dort wurde gesagt, dass die Höchstspannungsleitung im Thüringer Bereich von Altenfeld bis an den bayerischen Übergabepunkt bei Effelder mit vier Stromkreisen ausgerichtet werde. Bis dorthin ist Vattenfall-Europe zuständig.

Für die Leitung von Effelder/Thüringen bis Redwitz/Bayern zeichnet E.ON Bayern. Und letztere wollen derzeit mit zwei Stromkreisen weiterfahren, wobei eine spätere Aufrüstung unmöglich sei. Auf die Frage eines Teilnehmers bei der Anhörung, so Marr, was mit den beiden weiteren in Effelder endenden Stromkreisen geschehen könnte, kam die Antwort: Der Strom wird woanders hingeleitet. Marr befürchtet,  dass Grafenrheinfeld versorgt werden wird, nachdem der Ausstieg aus der Atomenergie beschlossene Sache sei. Dann müsste eine zusätzliche Leitung durch das Coburger Land gehen, folgerte Marr, der auch eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde an einem Gegengutachten sämtlicher betroffener Kommunen befürwortete.

Quelle Neue Presse Coburg vom 22.06.2007

 

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