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Machen die Trassen krank?

Künstliche Magnetfelder durch Stromtrassen stehen immer wieder auch im Verdacht, Krankheiten zu verursachen.

Was sind die Fakten?

Jeder kennt die Hochspannungsleitungen und niemand will, dass sie direkt an seinem Haus vorbeigeführt werden. Tatsache ist, dass es keine Vorschrift für das Einhalten eines Mindestabstandes von bebautem Raum zu den Leitungen gibt. Jeder Betroffene wünscht sich daher, dass die Trasse so weit wie nur irgend möglich von seinem Haus weg gebaut wird.

Wie wir alle einst in der Schule gelernt haben, erzeugt jeder stromdurchflossene Leiter ein magnetisches Feld, das nur ausgesprochen schwierig abzuschirmen ist. Rein technisch gesehen ist es so, dass die Stärke des magnetischen Feldes proportional zum Quadrat der Entfernung abnimmt, aber für die Betroffenen ist es wichtig zu wissen, wie stark die magnetische Strahlung in einem bestimmten Abstand noch ist.
Internationale Studien belegen, dass schon bei einer magnetischen Dauerexposition von über 0,4 Mikrotesla mit einem erhöhten Leukämierisiko bei Kindern zu rechnen ist.
Richtwerte von 0,1 bis 1,0 Mikrotesla werden in verschiedenen Vorsorgeempfehlungen genannt.
100 Mikrotesla sind in Deutschland die Obergrenze laut Gesetz!

Kein Wunder also, dass der Grenzwert nicht mehr zeitgemäß ist. In Nordrhein-Westfalen gibt es einen Abstandserlass. Hier wird ein Abstand zwischen 110 Kilovolt (kv)-Leitungen und der Wohnbebauung von 10 Meter, bei 220 kv-Leitungen von 20 Meter und bei 380 kv-Leitungen von 40 Meter empfohlen.
Umgerechnet in magnetische Induktionswerte sind diese Werte strenger als die Bundes-Grenzwerte.
Für Baubehörden und Kommunen sind diese Abstände aber nicht bindend.
Um eine Feldimmission im Normalbetrieb von 0,2 Mikrotesla nicht zu überschreiten, wäre ein Abstand von 30 bis 100 Meter notwendig.
Bei Maximalbetrieb der Leitungen wäre ein Abstand von 95 bis 160 Meter vonnöten.
Diese Werte werden von Klaus Trost vom Wissenschaftsladen Bonn in einer Abhandlung genannt.
An dieser Stelle empfehlen wir die sehr interessante Seite http://www.pro-oespel.de/risiko_hochsp.htm 

Die Sache mit dem Leukämierisiko für Kinder wurde genauso oft von den Netzbetreibern dementiert, wie sie von den Gegnern ins Feld geführt wurde. Tatsache ist jedoch, dass es bis heute keine unabhängige und wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Untersuchung und Auswertung gibt, die ein für alle Mal das Risiko entweder bestätigen oder dementieren würde.
Es handelt sich demnach bei der Festlegung der hohen deutschen Grenzwerte um Annahmen, bei denen man vermutet, kein Risiko mehr einzugehen.


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